Achtung Schleudertrauma: Whiplash im BIS

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Er will der Beste sein. Am Liebsten eine Legende wie Charlie Parker oder Buddy Rich.

Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman (Miles Teller) hat definitiv Ehrgeiz und große Träume. Als er Schüler eines renommierten Musikkonservatorium wird, trifft er auf jemanden, der sie ihm erfüllen will: Der Professor Terence Fletcher (J.K. Simmons) möchte außergewöhnliche Talente ausbilden, allerdings auch mit außergewöhnlichen Methoden. Wie ein diktatorischer Drill-Sergeant triezt er Andrew, fordert ihn zu Höchstleistungen heraus, nur um ihm dann wieder seine Nichtsnutzigkeit zu bescheinigen. Andrew hingegen lässt sich auf das Psychospiel ein, trommelt, blutet, schwitzt und opfert sogar die Beziehung zu seiner Freundin und seinem Vater, die ihn angeblich an seiner großen Karriere hindern. Am Ende steht die Frage im Raum: Muss man für wahre Größe wirklich fast zerbrechen? Und wenn ja, ist es das wert?

Damien Chazelle hat mit Whiplash etwas wirklich Besonderes geschaffen. Ausgestattet mit großartigen Schauspielern, einem fantastischen Soundtrack und schön inszenierten Bildern, eroberte der Film 2014 die Kinokassen und wurde zum Publikumserfolg. Und auch internationale Filmkritiker waren begeistert und überhäufte ihn mit reichlich Preisen, darunter auch drei Oscars für u.a. den Besten Nebendarsteller für J.K. Simmons.

Aber warum erzähle ich das eigentlich?

Ich erspare euch den Trommelwirbel und lade euch stattdessen ins BIS ein, wo der Film am 13. Juni gezeigt wird und ihr zusammen mit anderen Musikfans die Show genießen könnt. Freut euch auf 102 Minuten absolute Spannung, Gänsehaut und Schweißausbrüche, wie sie sonst nur ein Horrorfilm für euch bereithält. Und bei solchen ist man ja am Besten nicht allein. 🙂

USA 2014, R.: Damien Chazelle, 102 Min.

Was: Film: Whiplash
Wo: BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit
Wann: Mittwoch, 13.06.18, 20:30 Uhr
Eintritt: 3 EUR

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