Barbara: das klebende Phantom

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„Ich kam, ich sah, ich klebte.“

Nach diesem Motto bringt StreetartkünstlerIn Barbara in ganz Deutschland von ihr gestaltete Aufkleber oder kleine Plakate an. Dabei beschädigt sie nie, sondern entmachtet oft mit ihren spielerischen, ironischen und absurden Statements Werbebanner, Graffittis, Infotafeln, Verbotsschilder & co.

„Dieser Befehlston verletzt meine Gefühle“ –    So antwortet Barbara auf ein „Bekleben verboten“ – Schild.

Oft positioniert sie sich auch gekonnt humorvoll zu politischen oder gesellschaftlichen Themen und klebt gegen Nazis, Populismus & Verblödung und für eine weltoffene, tolerante und freundliche Gesellschaft. Mal nimmt sie Parteien, mal Fernsehsender aufs Korn, ein anderes Mal geht es um den schlechten Musikgeschmack der Nachbarn. Beeindruckend, mit welch unglaublicher Fantasie und Wortwitz Barbara hohle Slogans entlarvt, kommentiert und mit ihren kreativen Kunstwerken eine Marke geworden ist.

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Teil der Faszination ist auch die Wahrung ihrer Identität, die sie auch nach über 500.000 Likes bei Facebook und einem abgesahnten Grimme-online-award nicht lüftet.

Bei einer Sache können wir uns aber sicher sein: Es dauert nicht mehr lange, dann wird Barbara uns wieder eine kleben.

„Ich liebe es, mit Verbotsschildern zu spielen […], weil sie mich direkt ansprechen. Ich bin nicht gegen alle Verbote, aber manche sind einfach nur bedrohlich, vorwurfsvoll, unterstellend und unfreundlich.“Barbara.

Übrigens:
Barbara hat bereits zwei Bücher mit Fotos ihrer Klebeaktionen herausgebracht…ein absolutes Must-Have und mal ein Geschenk der etwas anderen Art!

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