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Film ab, bitte! – Heute mal im Originalton

In Beiträge, Bücher, Filme, Serien, Magazin by Pik1 Comment

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Im Dolby Theatre in Los Angeles fand die 90. Oscar-Verleihung statt. „Shape Of Water“, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „Darkest Hour“ lauten die Titel der großen Abräumer. Auch in hiesigen Kinos sind diese Filme zu genießen, doch im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Nationen, welche den Werken lediglich Untertitel beifügen, werden sie hierzulande aufwendig ins Deutsche übersetzt. Filme in der Originalsprache zu sehen ist da eher die Ausnahme als die Regel. Doch warum diese Mühen und was haben diese für Folgen?

Die Liste der Pro- und Kontraargumente ist lang, doch Fakt ist: Eine Filmübersetzung nimmt dem Werk seine ursprüngliche Wirkung! Das ist durch eine Vielzahl von Faktoren bedingt – seien es die Figuren, die Handlungen oder der Spielort. Eben diese Aspekte werden elementar durch Sprache geformt. Sprache zeichnet sich neben der Nationalsprache mit seiner individuellen Sprachmelodie durch vielfältige Dialekte und Redensarten aus. Ebenso sind Anspielungen und Witze oftmals an einen gesellschaftlichen Kontext gebunden und lassen sich in anderen Sprachen nicht originalgetreu vermitteln. Aber möchte man das wirklich alles verpassen?

Wir denken nicht und möchten daher einen Appell aussprechen! Traut euch an internationale Filme und Serien und schaut sie im Originalton (natürlich auch gerne mit Untertiteln 😉 ). Mag sein, dass der/die ein/e oder andere EnglischlehrerIn schon mit dieser Idee kam und ihr dachtet „Ach komm, lass sein!“. Aber glaubt uns, die Erfahrung ist es wert. Und wir haben auch schon den ersten Filmtipp für euch: Moonlight.

Ein US-amerikanisches Filmdrama, welches sich um das Leben des homosexuellen, afroamerikanischen Chiron dreht.

Comments

  1. nice Work:) I appreciate that

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