hallo123 – Sind Eure Passwörter sicher?

In Beiträge, Berichte & Reportagen, Magazin by Jana Stratmann-GrandtkeLeave a Comment

Man sollte nach mehrfachen Nachrichten über Hackerangriffe und Datenleaks in den letzten Jahren eigentlich meinen, dass dem Großteil der Leute heutzutage bewusst ist, wie wichtig der Schutz von persönlichen Daten im Internet sein kann. Die Top-Ten-Liste der meist genutzten deutschen Passwörter 2017, die das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Ende letzten Jahres veröffentlichte, spricht da allerdings eine andere Sprache und zeugt nicht unbedingt von großer Originalität bei der Wahl der Passwörter. Und das ist noch milde ausgedrückt. Platz 1 ging an 123456, gefolgt von 123456789 und 1234. Platz 4 und 5 konnten sich 12345 und 12345678 sichern. Kein Scherz. Danach kommen so einfallsreiche Wörter wie hallo und passwort, Platz 8 und 9 belegen mit 1234567 und 111111 aber wieder äußerst phantasievolle Zahlenreihen. Auf Platz 10 ist mit einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen dann die höchste Stufe der Kreativität erreicht: hallo123. Natürlich ist man nie komplett vor Hackerangriffen geschützt. Aber solche Passwörter wie die eben genannten machen es Hackern besonders einfach, Zugriff auf Eure Accounts und persönlichen Daten zu bekommen, warnt das HPI. Doch nicht nur die Deutschen sind so unvorsichtig wenn es um Passwörter geht. Das amerikanische Unternehmen SplashData, das u.a. Passwort Management anbietet, stellt jährlich eine Liste der schlechtesten und oft gehackten Passwörter zusammen. Auch dabei machte 123456 den ersten Platz. Und der Rest der Liste schäumt ebenfalls nicht gerade über vor Einfallsreichtum….

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Das richtige Passwort

Ein möglichst sicheres Passwort ist lang und besteht am Besten aus einer zufälligen Kombination von Zahlen, groß- und klein geschriebenen Buchstaben und Sonderzeichen. Das HPI gibt hier weitere Tipps für gute Passwörter. Auch checked4you, das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW, verrät Euch ein paar nützliche Dinge, auf die Ihr bei der Erstellung eines Passworts achten solltet. Habt Ihr Euren Passwörtern dann ein kleines Sicherheits-Update gegeben, geht nur bitte vorsichtiger damit um als diese Kandidaten

Sollte es doch mal Probleme geben und Ihr seid tatsächlich Opfer eines Hackerangriffs geworden, findet Ihr hier eine Liste mit Adressen für verschiedene Dienste, von Youtube über Microsoft bis zu Instagram, an die Ihr Euch in so einem Fall wenden könnt. Das HPI bietet außerdem einen Identity Leak Checker an. Dort könnt Ihr Eure E-Mail Adresse eingeben und kostenlos prüfen lassen, ob Daten von Euch eventuell frei im Netz kursieren.

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