Instagram Tipp: Bunte Punkte wie du und ich, ein Reiseblog der anderen Art und Menschen in Museen

In Beiträge, Berichte & Reportagen, Magazin, Tipps by Jana Stratmann-Grandke0 Comments

Auf Instagram originelle Accounts mit einfallsreichem und cleverem Inhalt zu finden, scheint bei dem Überfluss an sinnlosen und immer gleichen Accounts manchmal wie die reinste Si­sy­phus­ar­beit. Aber wir haben da trotzdem mal wieder etwas Feines für Euch gefunden – Mission erfüllt!


Josie Doodles‘ runde Kreationen zeigen den ganz alltäglichen Wahnsinn und genau das ist das Gute an ihnen. Denn wohl jeder kann sich in irgendeiner Art und Weise mit dem identifizieren, was Josie da zeichnet. Auch jetzt.de ist auf sie aufmerksam geworden und hat sich den Account mal etwas genauer angesehen. Josie Doodles heißt eigentlich Josie Eadie und malt ihre Männchen laut Instagram-Bio, um vom Computer wegzukommen. Auf ihrer Facebook-Seite erfahren wir aber noch etwas mehr über die Entstehungsgeschichte der bunten Punkte: Josie fing an Jessy und Messy, die blauen und orangenen Männchen, als Antwort auf ständige Selbstkritik zu malen. „Ich tue nicht genug, ich bin nicht positiv genug, ich sollte mehr Sport machen…“ Jessy und Messy sollten dabei sozusagen die zwei Seiten, das Yin und Yang, unseres Selbstbewusstseins darstellen. Jessy ist meist optimistisch und gut drauf, während Messy eher realistisch und zynisch ist.


Mittlerweile ist aber ein breiteres Farbspektrum zu sehen, das alle möglichen, allzu bekannten Situationen widerspiegelt.



Was tun, wenn man sich manchmal nicht mal aus dem Haus traut, aber trotzdem die Welt sehen möchte? Jacqui Kenny hat da eine Lösung gefunden. Sie reist ganz einfach virtuell per Google Streetview durch die ganze Welt. Ausgewählte Screenshots, die sie auf diesen Reisen sammelt, stellt sie dann auf Instagram. So ist ein ganz besonderer Reiseblog entstanden, mit ganz besonderen Bildern. Jacqui hat Agoraphobie. Das heißt sie hat Angst, manchmal sogar Panik, an Orten zu sein, in denen sie sich hilflos, gefangen oder beschämt fühlen könnte. Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Die Suche nach interessanten Orten und Bildern auf Streetview hat sich als hilfreiches, kreatives Ventil entpuppt. Mittlerweile wurde Jaqcui beispielsweise schon eingeladen, ihre Bilder in einer Einzelausstellung in New York auszustellen – und stieg dafür das erste Mal seit Jahren wieder in ein Flugzeug. Anlässlich des diesjährigen Mental Health Day teilte sie ihre Geschichte mit Google.



  • Stefan Draschan ist offensichtlich sehr viel in Museen unterwegs. Dort schaut er sich nicht nur die Kunstwerke an, sondern auch die Menschen, die sie betrachten. Und wenn sich dabei eine gute Kombination ergibt, dann drückt er ab. Die Ergebnisse zeigt er dann auf seinem Blog und auf Instagram. Unter #peoplematchingartworks sind so schon jede Menge erstaunlicher Fotos zustande gekommen, in denen Betrachter und Kunstwerk manchmal fast zu verschmelzen scheinen, so als ob das Bild erst mit seinem Betrachter komplett wird. Mit seinem besonderen Auge für solche perfekten Kombinationen hat Stafan Draschan schon einige Aufmerksamtkeit erregen können. Die Sendung titel,thesen,temperamente hat ihn z.B. vor einiger Zeit bei seinen Streifzügen begleitet. Auf seiner Website findet Ihr übrigens noch mehr solcher faszinierenden Fotoreihen, z.B. Cars Matching Homes oder People Sleeping in Museums!


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