#KunstGeschichteAlsBrotbelag? Brotartig!

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Kunstgeschichte kann ganz schön trocken sein. Brot auch. Und beides zusammen? Was soll daran spannend sein? Das hat ja schließlich gar nichts miteinander zu tun. Stimmt, aber die weite Welt des Internets schafft es immer wieder Kreatives und Absurdes hervorzubringen. So auch dieses Mal. Kunst und Brot – ist keine brotlose Kunst, sondern ziemlich witzig. Aber mal der Reihe nach: wer, wie, wo und was haben Wurst, Käse und Co. damit zu tun?

Die Bloggerin Marie-Sophie Hingst postete auf Twitter neulich ein Foto von einer Brotscheibe mit Belag. Aber nicht einfach nur ein Brot mit einer langweiligen Käsescheibe darauf. Auf der Brotscheibe ordnete sie Käse, Tomaten und Blaubeeren so an, dass das entstandene Bild denen des niederländischen Künstlers Piet Mondrian sehr ähnlich sah.

Geschmacklich ist die Stulle vielleicht nicht so der Hit, aber das Auge isst ja bekanntlich auch mit. Unter #KunstGeschichteAlsBrotbelag wurde die Brotscheibe berühmt. Und fand natürlich prompt NachahmerInnen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Kunstinteressierte Twitter UserInnen verausgabten sich kreativ und posteten weitere Brotscheiben-Fotos mit Wurstscheiben, Frischkäse, Obst und Gemüse. Ganze Gesichter werden in akribischer Kleinstarbeit auf die Brotscheibe gepuzzelt. Da sind dann auch Werke von richtig bekannten KünstlerInnen dabei: Frida Kahlo, Vincent van Gogh, Paul Klee, Michelangelo und noch einige mehr. Was als Alberei anfing, wurde zum Trend.

Die Brotscheiben-KünstlerInnen scheuen keine Mühen: alles was essbar ist landet auf den Brotscheiben. Von Marmelade über Bohnen bis hin zum Brokkoli ist alles dabei. Und nicht nur das: für ein Kunstwerk von Paul Klee wurden sogar unterschiedliche Käsesorten verwendet. Schaut mal selbst:

Wie kommt man überhaupt auf so eine Idee? Marie-Sophie Hingst erzählt, dass sie jede Woche eine Bio-Kiste mit frischem Obst und Gemüse nach Hause geschickt bekommt und mit dem Hunger kam dann auch die Kreativität. Für ihre Idee wurde sie übrigens vor Kurzem auch mit dem Goldenen Blogger-Award ausgezeichnet. Und durch sie ist das Internet noch ein bisschen bunter geworden. Da bekommt man doch direkt Lust mitzumachen. Der/die eine oder andere KunstlehrerIn könnte sich hiervon mal eine Scheibe abschneiden und das Thema in den Kunstunterricht einbauen  😉

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