Quelle: sxc.hu

Statt Freibad Ferienjob

In Beiträge, Berichte & Reportagen, Magazin by Pik

Keine Kohle für das neue Smartphone, es wären dringend ein paar neue Klamotten angesagt, ein Festival wäre auch mal wieder nett und eigentlich hätte man auch Lust auf dieses neue Game, aber das Portemonnaie ist gähnend leer?
Da kommen die Sommerferien gerade recht – statt dem entspannten Freibadbesuch mit Freunden und leckerem Eis ist also Jobben angesagt!

Ganz „offiziell“

Es gibt einige Möglichkeiten für Schüler, das Taschengeld aufzubessern. Beliebt und bekannt sind natürlich Arbeiten wie Nachhilfe geben, bei der Inventur helfen, Regale einräumen oder Zeitungen ausliefern. An solche Jobs kann man gut über schwarze Bretter in Baumärkten, Arztpraxen und Supermärkten kommen. Bei den Älteren erfreut sich auch die Arbeit als Kellner weiterhin großer Beliebtheit. Am besten fragt man einfach direkt in den Eiscafés und Restaurants nach, ob noch eine Hilfskraft für die Sommerferien gesucht wird. Inzwischen bieten auch Hilfs- und Umweltorganisationen die Möglichkeit, sich für eine gute Sache einzusetzen und gleichzeitig Geld zu verdienen.

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Ganz „privat“

Natürlich kann man auch Verwandte und Nachbarn ansprechen, ob sie einen Hundesitter oder Aushilfsgärtner gebrauchen können. Vielleicht geht die alte Dame von nebenan nicht mehr gern selbst einkaufen und wäre dankbar, wenn man ihr die schweren Sachen trägt? Oder die Freundin eines Freundes hat im Moment nicht die Zeit, ihre Pferdebox im Stall selbst auszumisten? Es lohnt sich in jedem Fall, sich umzuhören.

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Ganz digital

Das Internet bietet ebenfalls eine Fülle von Jobangeboten. Verschiedene Plattformen, wie zum Beispiel Jobmensa oder Jobruf, bieten sogar die Möglichkeit, ein eigenes Profil zu erstellen und so auf sich aufmerksam zu machen. Andere Portale wiederum verstehen sich eher als digitales schwarzes Brett, wo jeder nach einer Hilfskraft suchen kann. Hier ist allerdings Vorsicht vor unseriösen Ausschreibungen geboten! So manche Stelle lockt mit angeblich interessanter, leichter Arbeit für viel Geld und entpuppt sich am Ende als Abzocke.

Mehr Infos

Apropos Vorsicht: Für Schülerjobs gelten durch das Jugendarbeitsschutzgesetz strenge Regelungen was Umfang und Dauer der Arbeit angeht. Auch darf nicht in jedem Alter jeder Job angenommen werden. Wichtige Änderungen ergeben sich dabei mit 13, 15 und 18 Jahren. Mehr Informationen zur Gesetzeslage und weitere nützliche Tipps rund ums Thema Ferienjob findet Ihr auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.